Finanzminister Spindelegger hat die geforderte Vorsteuerpauschale für Pferdeeinstellbetriebe mittels Verordnung abgesegnet. Demnach dürfen sowohl landwirtschaftliche als auch für gewerbliche Betriebe in Zukunft zusätzlich zu den Vorsteuern aus Investitionen in das unbewegliche Anlagevermögen (Stallbau, Errichtung einer Reithalle oder eines Reitplatzes, etc.) monatlich pro eingestelltem Pferd einen Pauschalbetrag in Höhe von 24,- Euro von der zu zahlenden Umsatzsteuer abziehen. Ist das Pferd nicht den ganzen Monat eingestellt, ist der Durchschnittssatz anteilig zu kürzen.
Die Pauschale wird rückwirkend ab 1. Jänner 2014 gewährt, muss aber nicht zwingend beansprucht werden. Es obliegt jedem Einstellbetrieb sich – zumindest was die Sparte Pferdeeinstellung betrifft – für die Regelbesteuerung (bei der die Vorsteuern genau anhand der Eingangsrechnungen ermittelt werden) oder die Variante mit Vorsteuerpauschale zu entscheiden. Die dann getroffene Wahl gilt für zwei Jahre, danach besteht die Möglichkeit sich abermals umzuentscheiden – dann allerdings für fünf Jahre.

Mehr Infos siehe: http://www.pferderevue.at/testzugang/?+Vorsteuerpauschale++Jetzt+ist+es+amtlich+&id=2500%2C5327735%2C%2C%2CY2Q9MSZrdz12aWV3
Mehr Infos siehe: www.oeps.at

Download: Bundesgesetzblatt_Pensionspferde